Rahnsdorf

…ist ein im Südosten von Berlin gelegener Ortsteil des Berliner Stadtbezirkes Treptow-Köpenick, der sich zwischen Müggelspree und den Püttbergen erstreckt. Der Ort besteht aus dem ehemaligen Fischerdorf Rahnsdorf, der in den 1890er-Jahren gegründeten Villenkolonie Neu-Rahnsdorf (seit 1902 Wilhelmshagen) und dem 1744 erstmals erwähnten Hessenwinkel. Alle 3 Ortsteile wurden 1920 nach Berlin eingemeindet und haben sich bis heute ihre Charakteristika erhalten können: Dorf Rahnsdorf besteht aus einem alten Angerdorf mit der Fischerkirche im Zentrum sowie ausgedehnten Arealen mit vornehmlich Einfamilienhäusern, in Wilhelmshagen prägen hauptsächlich Villen das Ortsbild, währenddessen das an der Müggelspree gelegene Hessenwinkel einen starken Bezug zur Wassernähe aufweist. Neben landhaus- und villenartig bebauten Wassergrundstücken gehört zu Hessenwinkel die 1926 angelegte, lagunenartige Wassersportkolonie Neu-Venedig, die sich bis heute zur Wohn- und Wochenendsiedlung entwickelt hat.

Rahnsdorf hat eine allseits gute verkehrstechnische Vernetzung. Die Anbindung an das innere Berliner Stadtgebiet erfolgt vorrangig mittels der S-Bahn von den Stationen Rahnsdorf und Wilhelmshagen aus. Zusätzlich verbindet eine Buslinie die beiden S-Bahnhöfe und die weitläufigen Ortsteile miteinander. Mit der Straßenbahnlinie 61 gelangt man über Friedrichshagen und Köpenick in die Wissenschaftsstadt Adlershof, mit der Woltersdorfer Straßenbahn durch ein ausgedehntes Waldgebiet nach Woltersdorf. Der Betrieb von Berlins einziger Ruderfähre über die Müggelspree stellt eine Art Koriosum des Berliner Nahverkehrs dar.

Infrastrukturell ist Rahnsdorf mit mehreren dezentralen Einrichtungen ausgestattet: Ein modernes, bereits 1929 gegründetes Schulzentrum, mehrere Einkaufsmöglichkeiten und die Wohn-und Arbeitsstätte für Menschen mit Handycaps „Ulmenhof“ sind an der die Ortsteile durchziehenden Hauptstraße gelegen. Die Rahnsdorfer Kirche wird neben kirchlichen auch für kulturelle Veranstaltungen genutzt.

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Schmöckwitz

Der Ortsteil Schmöckwitz ist der südlichste Punkt des Bezirks Treptow-Köpenick und gleichzeitig von Berlin. Im tangierenden Zeuthener See verläuft die Grenze zwischen Berlin und Brandenburg. Die alte Ortschaft Schmöckwitz liegt am Zusammenfluss mehrerer Seen. Sie gilt als ältester Siedlungsplatz Berlins, Grabungsfunde weisen eine Besiedlung schon in der Mittelsteinzeit nach. Reizvoll und unter Denkmalschutz stehend ist der alte Dorfkern Schmöckwitz, mit Anger, Kirchplatz und Dorfkirche als Zeuge einer langen Geschichte des Ortes. Es gilt als sicher, dass sich bereits im 7. Jahrhundert Fischer an den Ufern der Dahme niederließen. Die Besiedlung von Rauchfangswerder und Karolinenhof erfolgte Mitte des 18. Jahrhunderts. Insgesamt gehört die Ortsflur Schmöckwitz zu den locker besiedelten Berliner Ortsteilen: Das Siedlungsgebiet liegt fast vollständig umschlossen von Wäldern und Seen und besitzt einen großen landschaftlichen Reiz mit hohem Freizeitwert. Von Schmöckwitz aus bieten sich Spaziergänge und Wanderungen nach Rauchfangswerder, Wernsdorf und in die Gosener Berge an. Bekannt und beliebt ist die Streckenführung der 1912 eingerichteten Straßenbahnlinie von Grünau nach Schmöckwitz (Uferbahn). Heute fährt hier die Tram 68 vom Bahnhof Köpenick über Grünau nach Schmöckwitz.

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