Oberschöneweide

Oberschöneweide war ebenso wie Niederschöneweide bekannt für seine Gartenlokale an der Spree. Diese wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts von der Entwicklung bedeutender Industriestandorte längs der Spree verdrängt: Oberschöneweide wurde zu einem maßgeblichen Industriebezirk Berlins. Viele Straßennamen erinnern heute an das Wirken bedeutender Persönlichkeiten, u.a. an den ersten Bürgermeister von Schöneweide Carl Deul, den Färbereibesitzer Paul Nalepa, den Inhaber der Weißbierbrauerei Louis Tabbert und den AEG-Gründer Emil Rathenau. Der gesellschaftliche Umbruch nach der Wiedervereinigung führte zum Verlust tausender Arbeitsplätze in den ehemaligen Großbetrieben, die bis in die DDR-Zeit für Schöneweide charakteristisch waren. Durch Quartiersmanagement und gezielte Ansiedlung neuer Gewerbe-und Hightechbetriebe in alten Industriehallen sowie durch den Umzug der Hochschule für Technik und Wirtschaft auf den Campus Wilhelminenhof mit ca. 9.000 Studenten entwickelt sich der Ort immer mehr zu einem Wissenschafts- und Technologiestandort. Kultureinrichtungen und offene Ateliers, aber auch attraktive Loft-Wohnungen lassen in die einstigen Werkhallen neues Leben einziehen. Die ehemaligen Industrieareale wurden ein beliebter Treffpunkt von Kunstfreunden, Kulturliebhabern und vielen Neuberlinern.

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